Was ist ein Dauerbrandofen?

Ein Dauerbrandofen ist auf eine besonders lange Brenndauer ausgelegt. Durch einen robusten Brennraum, einen Füllschacht und eine fein regelbare Luftzufuhr hält er die Glut über viele Stunden – traditionell mit Braun- oder Steinkohle, sodass man morgens auf einem Glutbett weiterheizen kann, ohne neu anzuzünden.

Dauerbrand vs. Zeitbrand

MerkmalDauerbrandofenZeitbrandofen (klassischer Holzofen)
Brenndauersehr lang, Glut bleibteinzelne Abbrände
BrennstoffKohle & HolzScheitholz
Nachlegenseltenregelmäßig
EinsatzDauerheizungBehaglichkeit, Zuheizen

Die Scheitholz-Alternative

Reine Holzöfen sind meist Zeitbrandöfen. Wer mit Holz möglichst lange Wärme will, achtet auf einen gut schamottierten Brennraum und einen Gusskorpus – diese speichern Wärme und strahlen lange nach. Unsere Modelle MG 450 und MG 500 liefern dank hoher Leistung und Masse lang anhaltende Strahlungswärme.

Brennstoff & Bedienung

Klassische Dauerbrandöfen sind für Braun- und Steinkohle ausgelegt, viele lassen sich aber auch mit Scheitholz betreiben. Über einen Füllraum (Füllschacht) nehmen sie eine größere Brennstoffmenge auf, die über die fein regelbare Luftzufuhr kontrolliert abbrennt. So bleibt die Glut lange erhalten – und du musst seltener nachlegen.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Großer Füllraum: fasst mehr Brennstoff und verlängert die Brenndauer.
  • Brennraum aus Gusseisen: Gusseisen speichert die Wärme und strahlt sie lange nach – ideal für gleichmäßiges Dauerheizen.
  • Hochwertige Schamotte: Die Schamotte-Auskleidung hält die Verbrennungstemperatur hoch und sorgt für einen sauberen, emissionsarmen Abbrand.
  • Fein regelbare Luftzufuhr: entscheidend, um die Glut über Stunden zu halten.
  • Passende Leistung: nicht überdimensionieren – sonst läuft der Ofen ständig gedrosselt.

Die Kombination aus großem Füllraum, einem Brennraum aus Gusseisen und guter Schamotte ist der Schlüssel zu langer, gleichmäßiger Wärme – ganz gleich, ob du mit Kohle oder Scheitholz heizt.

Tipp: Für die richtige Größe nicht raten – nutze den kW-Rechner. Gerade bei Dauerheizung ist die passende Leistung entscheidend.

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Dauerbrandofen – häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Dauerbrand- und Zeitbrandofen?

Ein Dauerbrandofen ist dafür gebaut, die Glut über viele Stunden zu halten – ideal, um morgens auf einem Glutbett weiterzuheizen. Ein Zeitbrandofen (die meisten klassischen Holzöfen) ist auf einzelne Abbrände ausgelegt und muss häufiger neu angezündet werden.

Kann ein Holzofen ein Dauerbrandofen sein?

Dauerbrand wird klassisch mit Braun-/Steinkohle erreicht. Reine Scheitholzöfen halten die Glut nicht ganz so lange, moderne Modelle mit guter Schamottierung und Gussbrennraum kommen dem aber nahe und strahlen lange nach.

Lohnt sich ein Dauerbrandofen als Hauptheizung?

Wenn der Ofen kontinuierlich Wärme liefern soll, ja. Für gelegentliche Behaglichkeit am Abend reicht ein klassischer Scheitholzofen. Die richtige Leistung findest du über den kW-Leitfaden.